
„Platée“ von Jean-Philippe Rameau
Deutsche Oper am Rhein, 28. Januar 2011
„… Fach-Musicus Konrad Junghänel und die „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ bleiben der vor Charme und Esprit sprühenden Musik nichts an Vitalität noch feinste Nuancen schuldig. …“
Michael Beughold, Neue Westfälische, 4. Februar 2011
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„… Die Neue Düsseldorfer Hofmusik präsentierte sich jedenfalls perfect d’acord mit Rameaus Partitur und hat im Vergleich zum letztem Jahr noch zugelegt. Das Orchester klang trotz französischer Stimmung – also einen Ganzton tiefer gestimmt als die „normalen“ Orchester – voll und gut ausgewogen. Die vier Oboen mischten sich perfekt unter die Streicher und lieferten einen unglaublichen Sound im unisono. Konrad Junghänel und die Konzertmeisterin Mary Utiger meisterten die permanenten Tempowechsel scheinbar mühelos, mit denen Rameau die Melodie dem französischen Sprachduktus anzugleichen versucht hat. …“
Sabine Weber, KlassikInfo.de
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„… Bei Konrad Junghänel und dem brillant aufspielenden Ensemble Neue Düsseldorfer Hofmusik ist die äußerte rhythmische Präzision fordernde, detailreiche Partitur bestens aufgehoben: Rameaus Divertissements (Instrumentalpassagen) versprühen pure Lebensfreude. …!
Eva-Maria Ernst, operapoint.com, 31. Januar 2011
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„… Nachdem die „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ unter der Leitung des Dirigenten Konrad Junghänel in der vergangenen Spielzeit mit „Les Paladins“ den Reigen der Rameau-Opern eröffnet hat (die Aufführung liegt zwischenzeitlich auch auf CDs vor), folgte nun das vielleicht bekannteste Werk des französischen Meisters, das Ballet-Bouffon „Platée“ in der Version von 1749 (die eigentliche Uraufführung fand vie Jahre zuvor statt).
Den Klang, die Atmosphäre, die Junghänel mit dem Orchester erzeugt, braucht sich hinter den bekannten Namen aus Frankreich nicht zu verstecken. […] Das Orchester folgt seinem Dirigenten mit hoher Aufmerksamkeit, schöne Holzbläserfarben, schöner Klang der hohen Streicher ohne jeden Nachhall, engagiertes Begleiten der Continuo-Gruppe bei den Rezitativen, das Zuhören macht hier richtig Spaß. […]
Großer Beifall im Düsseldorfer Opernhaus nicht nur für die Solist/innen, auch für den erstaunlich sicher agierenden Chor (Einstudierung: Gerhard Michalski), das Ballett und natürlich für die „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ unter Leitung von Konrad Junghänel. …“
capriccio-kulturforum.de, 30. Januar 2011
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„… Maßgeblichen Anteil am frischfröhlichen Gesamteindruck gebührt auch Konrad Junghänel, der die Barockspezialisten der Neuen Düsseldorfer Hofmusik im hochgefahrenen Graben zu klanglich spektakulären Eskapaden inspiriert. Wenn besonders quäkige Oboen oder schnatternde Fagotte in eine Vogelschar aus Blockflöten einfallen, ist das Hörvergnügen vollkommen. …“
Armin Kaufmann, Aachener Zeitung, 31. Januar 2011
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Jean-Philippe Rameaus Barockoper „Platée“ erlebte in der Regie von Karoline Gruber eine spannende Premiere in der Düsseldorfer Rheinoper. Die Inszenierung hatte viele witzige und anrührende Momente, die Musik – von Konrad Junghänel dirigiert – prickelte wie ein guter Champagner.
„… Die Zeit wird einem jedenfalls kurz an diesem Abend, was auch an Rameaus köstlich prickelnder Musik liegt. Konrad Junghänel entzündet sie mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik als rauschende, leicht moussierende Edelkaltschale. Die Oboen geben dem Sound Schmelz, die Flöten glucksen oben drüber, die Streicher zischen. Exzellent und hellwach die Continuo-Truppe…“
Wolfram Goertz, Rheinische Post, 31. Januar 2011
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„… Konrad Junghänel im hochgefahrenen Graben mit dem bestdisponierten Ensemble Düsseldorfer Hofmusik, ist nach allen Kräften bemüht, Flair und barocke Stimmung zu zaubern. Zündende Gewitterausbrüche, das schmachtende Froschkonzert, das Vogelgezwitscher oder die melancholisch verhauchende Trauermelodie am Ende, für alles findet Junghänel die richtige Mixtur. Von diesem exzellenten instrumentalen „Unterbau“ profitiert vor allem der spielfreudige und von Gerhard Michalski trefflich präparierte Chor der DOR. …“
Dirk Altenaer, Der Neue Merker Wien
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„… Spritzig musiziert das Barockensemble Neue Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung von Konrad Junghänel. Dadurch gewinnt die gediegene, wenn auch etwas gleichförmige Musik von Rameau an Wohllaut und Esprit. …“
Lars Wallerang, Westdeutsche Zeitung, 31. Januar 2011
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„… Die Düsseldorfer Hofmusik auf Originalinstrumenten unter dem Kölner Konrad Junghänel hingegen bewährte sich durch klangschönes, lebendiges und zumal rhythmisches pointiertes Spiel. Da ging im Graben mit unter richtig und angemessen die Post ab.“
Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger, 31. Januar 2011
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„Les Paladins“ von Jean Philippe Rameau
Deutsche szenische Erstaufführung, Deutsche Oper am Rhein
Wer jetzt noch glaubt, Barockoper sei langweilig, der laufe ins Duisburger Theater und lasse alle seine Sinne von „Les Paladins“ (etwa „Die Liebes-Pilger“) ansprechen, dem vor 250 Jahren in Paris uraufgeführten „comédie-ballet“ von Jean-Philippe Rameau, das die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg jetzt in ihr Duisburger Haus übernahm.
… Da ist mit dem Originalklang-Ensemble „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ ein Orchester am Werk, das den Farbenreichtum dieser Partitur wie selbstverständlich serviert. Das ist in jeder Sekunde spannend zu hören. Zumal der musikalische Leiter Konrad Junghänel nicht nachlässt in seiner ebenso akribischen wie lebhaften Werktreue.
RP Online, Duisburg, 4. Mai 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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… Musikalisch sind Konrad Junghänel und das heimische Barockensemble Neue Düsseldorfer Hofmusik die Garanten für die heute übliche historische Musizierweise. Was er da auf gut verträgliche zweieinhalb Bruttostunden verkürzt hat, sprüht und funkelt vor allem, wenn das Orchester allein spielt und die Ballette begleitet, antreibt und zu Schweben bringt.
… Jubel in Düsseldorf für eine Bereicherung (und hoffentlich Ergänzung) des Opernrepertoires!
Leibziger Volkszeitung, Ausgabe: Dresdner Neueste Nachrichten, 12. Februar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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… Dass das in einem furiosen finalen Jubel mündet, daran hat auch das Barockensemble Neue Düsseldorfer Hofmusik unter Leitung von Konrad Junghänel entscheidenen Anteil.
ND (Berlin), 9. Februar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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… Konrad Junghänel und die Neue Düsseldorfer Hofmusik bringen den musikalischen Reichtum, vor allem den vitalen Drive der Tanzeinlagen barockerfahren zum klingen. Das Fundament für einen Rameau-Zyklus am Rhein ist damit hörens- und sehenswert gelegt.
Westfälische Nachrichten, 4. Februar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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… Besonders hervorzuheben ist die Arbeit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik unter Konrad Junghänel. Bruchlos gelingen die Wechsel von Tanzsätzen zu Arien und Zwischenmusiken. Kunstvolles, mitunter perkussiv wirkendes Ensemblespiel, sowie eingesetztes, historische Instrumente, wie die zwei Musetten (eine französische Variante des Dudelsacks), tragen ihren Teil zur lebendigen Gestaltung der Musik bei.
Operapoint, 30. Januar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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Zu den Stärken der Produktion gehört das auf historischen Instrumenten musizierende Instrumentalensemble „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ unter der Leitung des Barockspezialisten Konrad Junghänel. Was die Hofmusiker an schillernden Farben im Orchestergraben herbeizaubern macht aus dem Abend ein großes Klangvergnügen.
Westdeutsche Zeitung, 30. Januar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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Fast auf den Tag genau nach 250 Jahren kam ein Werk an der Rheinoper Düsseldorf zu seiner deutschen Erstaufführung, das als eines der schillerndsten Werke des französischen Barock zählen darf. Rameaus Antwort auf die italienische Buffa „Les Paladins“. Spätestens seit dem grandiosen Monteverdi-Zyklus während der Ära Richter, wissen Barock-Kenner die Camerata der Düsseldorfer Hofmusik zu schätzen und ihrer Umsetzung der Partitur des Hofkomponisten Ludwig XV. erwiesen sich die Musiker nun auch als gewiefte Sachverwalter der französischen Barockmusik.
DER NEUE MERKER, Wien, 30. Januar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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Nach dem großen Erfolg von Regisseur Christoph Loys Monteverdi-Opernzyklus an der „Deutschen Oper am Rhein“ hatte gestern die erste Folge der Ballettopern von Jean-Philippe Rameau Premiere. Musikalisch stand nichts zu befürchten: die bestens bewährte „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ unter Konrad Junghänel spielte wieder auf und stützte zuverlässig die vorwiegend sehr jungen Gesangssolisten (glanzvoll als die junge schöne Argie: Anna Virovlansky) …
tanznet, 29. Januar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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… Dabei hilft uns die wunderschöne, fein gemaserte, rhythmisch außerordentlich quicke und brillante Musik …
Rheinische Post, 30. Januar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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… Ihre anpassungsfähigen Multitalente und das Orchester „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ unter Barockspezialist Konrad Junghänel wurden gefeiert und liefern den Beweis: Französische Barockoper wird unterschätzt.
Neue Rhein Zeitung, 30. Januar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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… seine Spielfreude und Spielkunst machen das Manko wett, jedenfalls zusammen mit den ebenso filigran wie historisch rustikal musizierenden Neuen Düsseldorfer Hofmusikern unter dem kenntnisreichen Dirigat von Konrad Junghänel.
Deutschlandfunk, 29. Januar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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Im Graben leitet Konrad Junghänel das Spezialistenensemble „Neue Düsseldorfer Hofmusik“.
… Junghänel [trifft] den feinen, zart kolorierten, rhythmisch so agilen Esprit der Musik genau und das Orchester klingt mitreißend frisch, brillant, musikantisch und federnd.
taz, 1. Februar 2010
Les Paladins, Jean-Philippe Rameau
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Monteverdi-Zyklus
Deutsche Oper am Rhein, 2001 – 2009
Christof Loys Neuinszenierung der „Krönung der Poppea“ macht im Drunter und Drüber der Geschlechterrollen sichtbar, was den Menschen geschieht, wenn die Götter sie verlassen haben: Sie verlieren ihre Identität. So eigenwillig Loy die Handlung der letzten Monteverdi-Oper interpretiert, so authentisch ist die Instrumentalisierung durch das Barockorchester der Neuen Düsseldorfer Hofmusik unter der Leitung von Andreas Stoehr.
3sat / Kulturzeit, 8. März 2004
Monteverdi-Zyklus „L’Incoronazione di Poppea“
(Deutsche Oper am Rhein)
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… Loy, 2003 zum deutschen Opernregisseur des Jahres gekürt, vollendet damit – nach „Orfeo“ und „Ulisse“ – seinen Monteverdi-Zyklus …
… Auch bei der „Poppea“ überzeugt das musikalische Konzept …
Neue Rhein-Zeitung, 9.. März 2004
Monteverdi-Zyklus „L’Incoronazione di Poppea“
(Deutsche Oper am Rhein)
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… Dem Jubel des Premierenpublikums für Sänger und Orchester folgten Buhs für das Regieteam. Es braucht sich indes der Zumutung der Wahrhaftigkeit nicht zu schämen. Ein schwerer Abend, ja. Aber vergeudet – nimmermehr.
Westdeutsche Zeitung, 9.. März 2004
Monteverdi-Zyklus „L’Incoronazione di Poppea“
(Deutsche Oper am Rhein)
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… Claudio Monterverdis „Heimkehr des Ulysse“ hatte Premiere in Düsseldorf. Das Fundament schufen die unvergesslichen Verse des großen Homer. Ein Lobgesang – zur Feier des Abends in Hexametern.
… Ganz fidel und genau, wie Kapellmeister Stoehr aus dem Graben
Klänge von großem Liebreiz verschickt. An alten Gitarren,
Orgeln, Trompeten und Geigen ist gottlob kein Mangel, sodass es
ganz temp’ramentvoll hoch her geht. Gewiss muss mancher im Saale
an diese fremden Laute sich mühsam gewöhnen, doch bald schon
merkt auch der Taubste, dass hier mit Bravour und mit Stil das Handwerk
trefflich geleistet. Vertretend für alle das schnäbeln und zwirbeln,
das zwei pfiffige Flöten gewähren. Jawohl, hier hört man ein Team, das
Hofmusik herrlich zum Wunder erweckt. …
Rheinische Post, 21. Juni 2003, Wolfram Goertz
Monteverdi-Zyklus „Il ritorno d’Ulisse in patria”
(Deutsche Oper am Rhein)
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Gespielt wurde eine eigens besorgte Neufassung von Andreas Stoehr, einem hervorragenden Sachkenner, der ähnlich wie Nikolaus Harnoncourt vom Klangbild jener Epoche ausgehend eine Partitur geschaffen hat, die auf dem erhaltenen Generalbass und den instrumentalen Intermezzi basiert … Die Neue Düsseldorfer Hofmusik ließ unter Andreas Stoehr alle Feinheiten der Partitur erblühen.
Neue Rhein Zeitung, 21. Juni 2003
Monteverdi-Zyklus „Il ritorno d’Ulisse in patria”
(Deutsche Oper am Rhein)
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… Für die Düsseldorfer Rheinoper inszenierte Christof Loy, längst ein Monteverdi-Experte, gemeinsam mit Dirk Becker (Bühne), Michaela Barth (Kostüme), Volker Weinhart (Licht) , Andreas Stoehr (musikalische Leitung) und Neuen Düsseldorfer Hofmusik das Werk. Ihnen gelingt ein unerhört flirrendes, magisches Gesamtkunstwerk aus farbschillerndem Klang, betörendem Gesang, beschwörenden Bildern und launig-listiger Rede. …
Westdeutsche Zeitung, 21. Juni 2003
Monteverdi-Zyklus „Il ritorno d’Ulisse in patria”
(Deutsche Oper am Rhein)
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…diese Aufführung ist das reine Glück….
Ulrich Schreiber, WDR Mosaik, 20. Juni 2003
Monteverdi-Zyklus „Il ritorno d’Ulisse in patria”
(Deutsche Oper am Rhein)
Die Düsseldorfer Erfolgsstory setzt sich in Duisburg fort. Bei der Übernahmepremiere der Monteverdi Oper „L’Orfeo“ gab es keinen Zweifel … ein Hingucker, der vor allem auch als Hinhörer taugt.
… was man da an hellen Himmelstönen und dunklen Höllenklängen zu hören bekommt, ist authentisch im doppelten Sinne – Stilpuristen sind’s ebenso wie Klanggourmets. Wenn es machbar ist, die Erkenntnissse historischer Aufführungspraxis mit Leben zu erfüllen, dann ist das hier erreicht. Da kann man sich freuen, dass dieser Orfeo keine Einzeltat bleiben soll. Er ist der Start eines Monteverdi-Zyklus, mit dem die Rheinoper einen satten Treffer landen kann.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16. September 2002
Monteverdi-Zyklus „L’Orfeo”
(Deutsche Oper am Rhein)
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Seit ihrer Düsseldorfer Premiere vor einem Jahr gewann sie Kultstatus: Claudio Monteverdis Renaissance-Oper „L’Orfeo“… Christoph Spering ausgewiesener Fachmann für alte Aufführungspraktiken, sorgte mit dem Ensemble „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ für ein vielschichtiges klangliches Kolorit. Sich auf die Angaben der erhaltenen Druckfassung stützend, nutzt er das schillernd bunte Instrumentarium der Hoch-Renaissance. Die „himmlische“ Welt erklingt in hellen Tönen (mit Flöten, Harfen und Violinen), im Inferno herrschen prachtvolle Posaunen, Zinken und Gamben.
Neue Rhein Zeitung Duisburg, 16. September 2002
Monteverdi-Zyklus „L’Orfeo”
(Deutsche Oper am Rhein)
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… Der Eindruck spannenden Musiktheaters stellt sich auch deshalb ein, weil dem Regisseur vorzügliche Partner zur Seite stehen … Unter Leitung von Christoph Spering entlockte das Ensemble „Neue Düsseldorfer Hofmusik“ der frühbarocken Partitur ein Höchstmaß an Farbigkeit. Kompromisslos orientierte man sich an den originalen Instrumentierungsvorschriften, stellte schon mit einem Arsenal an Continuoinstrumenten starke Schattierungen her.
Rheinische Post Duisburg, 16. September 2002
Monteverdi-Zyklus „L’Orfeo”
(Deutsche Oper am Rhein)
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Die Entscheidung für die alten, originalen Instrumente der Monteverdi-Zeit erweist sich als absolut zwingend. Solchen Farbenreichtum kann ein modernes Orchester der Partitur Monteverdis nicht abtrotzen, nicht in den leisen, nur von einer Continuo-Gruppe begleiteten Passagen, und auch nicht in den mit beinahe rhapsodischen Furor aufbrausenden Tuttistellen…
Bonner General-Anzeiger, 23. Oktober 2001
Monteverdi-Zyklus „L’Orfeo”
(Deutsche Oper am Rhein)
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